Herzlich Willkommen bei der Stiftung Kinderhilfe des SWISS Personals

Besuch bei unserer SOS-Children's Villages-Familie in Kolumbien

Samstagmittag in Cartagena, der Königin der Karibik. Hier in Kolumbien in der Villa Amor leben Jarli (13), die Zwillinge Angie und Yenifer (14), ihre Schwester Aura (17), sowie Luis Eduardo (15), Marelby (18) und Kelly (20)  zusammen mit ihrer SOS Mutter Yoana. Ein männlicher Erziehungs- berechtigter fehlt in der Familie, als eine Art Vaterfigur sehen die Kinder die Regierung. Die Jugendlichen haben als weibliche und männliche Bezugsperson Sozialarbeiter/ Psycholgen zur Seite, die sie liebevoll Tia (Tante) und Tio (Onkel) nennen.

Ich wurde zum Mittagessen eingeladen. Es gab Kokosnussreis mit Hühnchen und Salat und frischen Maracujasaft! Weder auf dem Tisch noch in den Wohnräumen fehlte es an typisch karibischem Flair. Pro Zimmer leben zwei bis drei Kinder, die Wände sind bunt gestrichen und mit Postern oder Collagen verziert. Die Jugendlichen zeigten mir stolz ihr Reich, ihre selbstgemalte Kunst sowie gebastelten Objekte, alles ist liebevoll und fröhlich eingerichtet. Danach haben wir im Wohnzimmer Fotoalben angeschaut, die mit Erinnerungsfotos von Familienausflügen in die historische Altstadt von Cartagena, kulturellen Anlässen in der Nachbarschaft, der ersten heiligen Kommunion oder dem Schulabschluss von Kelly bebildert waren. So liebten sie es natürlich auch, mit meiner Kamera zu spielen und sich gegenseitig zu fotografieren. Die Fotos sollte ich ihnen per Mail zukommen lassen, damit sie diese drucken und ins Album kleben können. Während dieses Besuches erlebte ich ganz normale Teenager mit Träumen, die sie antreiben. Schliesslich wollten sie später neben Ärztin oder Frisöse (Aura), Künstlerin (Angie) auch Schauspielerin und Model (Yenifer) werden. Einige wussten es noch nicht so genau, welchen Beruf sie mal erlernen möchten, Kelly studiert und arbeitet daneben. In die Luftfahrtindustrie schien jedoch niemand zu wollen.

 

Was aber ganz offensichtlich etwas anders schien als in vielen Schweizer Familen, war die Wärme und Liebe, die einem in dieser Villa Amor entgegenschwappte.Auch wenn die Kinder ihre leiblichen Eltern verloren haben, so schienen sie glücklich zu sein. Im Gegensatz zu ärmeren Kindern in den Slums von Cartagena geniessen diese Kinder und Jugendlichen ein intaktes Familienleben, Bildung und kreative Förderung, was sich in ihren sonnigen und offenen Gemütern widerspiegelte.

 

500 Franken pro Monat betragen die Lebensunterhaltskosten pro Kind in der SOS Villa Amor in Cartagena, damit sind das Zuhause, Kleidung, Bildung und medizinische Versorgung gewährleistet.Wenn man einen kurzen Einblick in ihr Leben bekommen durfte, merkt man, dass der Beitrag per direktem Lohnabzug die SWISS Kinderstiftung sinnvoll und nachhaltig unterstützt, um diesen und anderen Kindern eine anständige Zukunft zu ermöglichen. 

Jahresbrief 2013

Liebe Freunde

In den Läden wird schon der erste Weihnachtsschmuck verkauft und die Spielzeugkataloge häufen sich in unserem Briefkasten. Das ist der Hinweis für mich – es ist Zeit für den Jahresrückblick!

Es freut mich einmal mehr über die Erfolge und das Geschehen bei der SWISS Kinderstiftung berichten zu dürfen. Das Jahr 2013 hat einige Highlights beschert, aber es lief nicht alles nach Plan...

Angefangen hat das Jahr auf einem Hoch, nachdem wir dank der Tombola an der SWISS Weihnachtsfeier im Dezember 2012 den stattlichen Betrag von CHF 16'200.- entgegennehmen konnten....

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Stiftungsrat besucht SOS Kinderdorf in Dar es Salaam

Mitte Oktober flog der Stiftungsrat der Stiftung Kinderhilfe des SWISS Personals als Teil der Besatzung eine Rotation nach Dar es Salaam. Nicht um die tansanische Sonne zu geniessen, sondern für einen Besuch des SWISS Hauses im SOS Kinderdorf. Der Bau dieses Hauses wurde 2007 von SWISS Passagieren finanziert, während der monatliche Unterhalt der darin lebenden Familie seither von SWISS Mitarbeitenden finanziert wird. An der letzten SWISS Christmas Party wurde zudem für dieses Kinderdorf Geld gesammelt, um den Bau einer Schutzmauer um das Kinderdorf zu ermöglichen. Diese sollte demnächst fertiggestellt sein. Und wie auf den Bildern sichtbar, geht es den Kindern im Dorf hervorragend. Auch zu sehen sind Flight Attendants dieser Besatzung, die spontan für den Besuch des Kinderdorfs zusagten.

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